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10 Tipps für feine Haare – was bringt wirklich mehr Volumen – Teil 2

Na endlich! Das hat gedauert (schäm…), aber hier sind die letzten 5 Tipps um feines Haar voluminöser erscheinen zu lassen:

(den ersten Teil findest du hier)

6. Der richtige Föhnfestiger

Ja – föhnen muss sein, sonst ist auf dem Kopf gar nichts los. Nur ganz selten lass ich im Sommer meine Haare lufttrocknen, trotzdem benutze ich dann vorher einen Föhnfestiger und knete sie beim Trockenvorgang mehrmals gut durch. Dank einer ganz minimal leichten Naturkrause geht das für den Hausgebrauch mal, aber wirklich voluminös werden die feinen Haare nur vom Föhnen.

Und wer föhnt MUSS einen Festiger als Hitzeschutz verwenden. Die heiße Föhnluft schädigt sonst das Haar. Das wollen wir nicht. Schließlich wollen wir ein bisschen Glanz.

Bei Festigern wechsel ich des öfteren. Mal ist es ein Volumenschaum, mal ein Volumenspray. Aber immer ein Festiger mit dem Versprechen von mehr Volumen. Kann einfach nicht schaden.

Mein derzeitiger Favorit ist das Volumen-Spray von Gard. Nicht zu viel im handtuchtrockenen Haar verteilen und dann föhnen:

7. richtig Föhnen

Wenn Zeit ist lasse ich die Haare (ohne Festiger) etwas an der Luft vortrocknen, dann Festiger reinsprühen und auf voller Stufe bei mittlerer Hitze erst einmal über Kopf, kreuz und quer, den Föhn reinhalten. Dabei ziehe ich die Haare mit den Händen vom Ansatz weg, vor allem am Hinterkopf. Selbst bei diesem konfusen Föhnen gebe ich also schon grob die Richtung vor wohin die Haare später fallen sollen (und am Hinterkopf bitte nicht zu flach).

So föhne ich sie so gut wie trocken (was ja megaschnell geht – ein Riesenvorteil gegenüber sehr dicken Haaren, die ewig zum Trocknen brauchen – na immerhin etwas).

In seltenen Fällen sind sie so schon ganz nett, manchmal brauche ich nur noch ein wenig die Rundbürste in den Pony zu drehen und fertig. Meistens aber braucht es mehr Einsatz:

8. Nach dem Überkopf-Föhnen mit Rundbürste oder Wicklern Volumen zaubern

Erstmal zur Rundbürste: ein leidiges Thema. Sage und schreibe habe ich eine heißgeliebte Rundbürste 10 Jahre benutzt. Sie war die einzige und beste, die sich nicht verhedderte, genau die richtige Größe hatte, aus Holz war und anscheinend wie für meine Frisur gemacht. Ich habe dutzende andere ausprobiert, aber nie wieder ansatzweise ;-) eine gefunden die diese toppen konnte. Immer noch nicht, dabei musste ich das Lieblingsstück vor drei Jahren mangels Borsten entsorgen. Schluchz.

Fünf Rundbürsten liegen da rum, die alle nichts taugen. Sie lassen meine Haare elektrisieren, verheddern sich und ich komme nicht gut damit klar.

Favorit der wenig geliebten ist eine aus Metall mit kurzen Borsten. Mittlere Größe. Die geht so einigermaßen.

Noch besser funktionieren Wickler:

  • Haftwickler/Klettwickler in verschiedenen Größen (Drogerie) oder
  • die Traumrollen (bei QVC geordert)

Bei beiden müssen die Haare nicht allzu genau breit abgeteilt werden. Grobe Richtung: die abgeteilten Haare die auf den Wickler sollen, sollten in Breite und Länge dem Wickler entsprechen. Ist der Wickler also 6 cm lang und 3 cm breit, dann sollten es die Partien ebenfalls sein. Wichtig: darauf achten dass die Spitzen nicht abgeknickt werden. Gelingt mit ein bisschen Übung ganz gut.

In die fast trockenen Haare eindrehen, etwas Haarspray drüber und nochmals auf kleiner Stufe bei voller Hitze jeden einzelnen Wickler nochmals heiß anföhnen. Kurz reicht. Dann unbedingt ein paar Minuten auskühlen lassen. Vorsichtig die Wickler rausnehmen, aber nicht einfach rausziehen, sondern vorsichtig rausdrehen, dabei die Locke über die Finger drehen und leicht lockig hängen lassen.

Wenn alle Wickler draußen sind, über Kopf mit den Händen an den Ansatz gehen und leicht durchwuscheln. Nicht zu doll aber so, dass sich die gebildeten Abteile geschmeidig miteinander verbinden und keine Abteilungen mehr zu erkennen sind.

9. Finish mit Toupieren und Haarspray

Egal ob geföhnt oder gewickelt, nun noch einige Partien am Oberkopf LEICHT mit einem großzinkigen Kamm antoupieren. Nicht zu stark, das verzeihen feine Haare nicht. Nun noch etwas Haarspray drüber und fertig ist das Kunstwerk. Kurz noch was zum Haarspray: aus ökologischen Gründen würde ich lieber ein FCKW-freies Spray benutzen, eins in der Pumpflasche also, aber das ist für meine Haare zu feucht. Da fallen sie wieder zusammen. Besser geht eins aus der Sprühdose, aber nicht zu klebrig (das kostet beim abendlichen Ausbürsten einige wertvolle Haare). Mein Favorit: Volumen-Haarspray extra stark von Netto. Feiner Nebel, verklebt kaum, lässt sich leicht ausbürsten.

10. So hält die Frisur länger

Das find ich immer echt fies: Selbst wenn die Frisur gut geglückt und die Haare echt schön liegen, sobald es rausgeht in Wind und Wetter ist die Frisur dahin. Daher unbedingt warten und sich für die nächste Zeit (gerne mind. eine Stunde) in geschlossenen Räumen aufhalten. Erst dann sind die Haare komplett durchgetrocknet und die Frisur hatte Zeit sich zu „setzen“.

Seit meinem Besuch beim Naturfriseur bin ich stolze Besitzerin einer Naturhaarbürste (Wildschwein), mit der ich jeden Abend die Haare durchbürste. Gerne kreuz und quer, auch entgegen der Wuchsrichtung. Dabei wird die Kopfhaut gut massiert und durchblutet, Stylingrückstände entfernt und die Haare werden locker und fluffig.

Damit halten sie manchmal noch den nächsten Tag, ansonsten wasche ich meine Haare (leider) jeden Tag, spätestens jeden zweiten. Selbst wenn morgens die Frisur noch top aussieht, spätestens ab Mittag klatschen die Haare zusammen und sehen aus wie eine Woche nicht gewaschen.

Hast du auch feine Haare und noch tolle Tipps für uns wie du mehr Volumen reinbekommst?

Dann her damit! Gleich hier in den Kommentaren. Herzlichen Dank!

7 Kommentare Schreibe einen Kommentar

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